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Entnommen (Auszug) aus der Festschrift der Düsseldorfer Nachrichten zur Stadtwerdung Erkraths, Herausgegeben am 28.6.1966

Erkrath besitzt ein Kunstwerk, um das es sicherlich manche altehrwürdige Stadt beneidet: seine romanische Pfarrkirche.
Seit dem 11 Jahrhundert blickt sie auf die Geschicke der Gemeinde herab, und niemand weiß eigentlich richtig zu sagen, ob sie nicht vielleicht sogar älter ist als Erkrath selbst.
Die einfachen Rundfenster des Mittelschiffes künden noch immer von jener frühen mittelalterlichen Zeit. Seitdem hatte man jedoch viel an dem Gotteshaus gebaut, so dass die ehemalige Pfeilerbasilika ihr Gesicht verschiedentlich änderte. Im 14 Jahrhundert wurde das Hauptschiff im gotischen Stil eingewölbt. Drei Jahrhunderte darauf kam das untere Portal und der Turm hinzu der den Besucher schon aus weiter Ferne mit seinem in kecker Windung nach oben gedrehten Helm empfängt. 1883 wurde die Kirche restauriert und 1901, als die Gemeinde inzwischen mächtig angewachsen war, bedeutend erweitert: der Chor wurde heraus geschoben und ein Querschiff eingebaut. Auch die beiden östlichen kleinen vierseitigen Türen sind Resultate des letzten Umbaus.
Schmuckstück im Innern dieser katholischen Pfarrkirche ist ein schöner mittelalterlicher Taufbrunnen aus schwarzem Granit, dem man 1911 einen passenden Kuppeldeckel aufgesetzt hat. Alter noch als diese Pfarrkirche soll das Heiligenhäuschen auf dem Korresberg am alten Gräfrather Klosterweg sein. Wann diese einfache Feldkapelle entstand weiß niemand mehr zu sagen. Dafür nahm sich die Sage mit um so größerer Liebe dieses Fleckchens an. Sie berichtet von einem heiligen Opferhain zu Ehren der Germanischen Feuergottheit Erka. Diese Opferstätte soll unter Suitbertus zerstört, sozusagen "ausgerodet" und an ihrer Stelle eine Kapelle errichtet worden sein. Sie hätte, wollte man dieser Sage Glauben schenken, dem Ort Erkrath =Erkerode, den Namen gegeben.

AK Kath. Kirche 1951
AK kath. Kirche mit Kalkumer Hof
Kath. Kirche.
KatholischeKirche
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